Bildungsanstalt für Elementarpädagogik
Kolleg für Elementarpädagogik
Höhere Lehranstalt für wirtschaftliche Berufe
Fachschule für wirtschaftliche Berufe

Die Kellergasse als Ort der Begegnung

Die SchülerInnen der zweiten HLW beschäftigten sich im Rahmen des Freizeit und Kultur Unterrichtes mit den allgemeinen Grundlagen und Methoden der Kulturvermittlung. Sie erarbeiteten im Unterricht den theoretischen Hintergrund zur Entstehung der Kellergassen im Rahmen ihrer Kellergassen-Liebhaber-Ausbildung in Kooperation mit Agrar Plus. Darauf aufbauend erstellten sie mit der Kulturvermittlerin des Volkskundemuseums Frau Katharina Zwerger-Peleska ein Vermittlungsprogramm von Kellergassen für Kinder. Dieses Programm wurde in der Praxis für Volksschulen im Einzugsbereich durchgeführt. Die SchülerInnen erstellten, auf unterschiedlichen Ebenen: musikalisch, bildnerisch, literarisch.... Materialien, die für die Kinder die Kellergasse erlebbar machten. Die SchülerInnen konnten ihre Experimentierfreudigkeit ausleben und unterschiedliche Tools in verschiedenen Kunstrichtungen erschaffen.

Durch die intensive Auseinandersetzung mit der Kellergasse als Kulturgut im eigenen Lebensumfeld wurde die Kulturgeschichte für die SchülerInnen spürbar. Der geringe Altersunterschied zwischen Kellergassen-Liebhabern und Kindern als Besucher verstärkte das soziales Lernen durch Peer-Learning und förderte die Offenheit gegenüber anderen Altersgruppen. Die emotionale Nähe zur Generation der Kinder bot die Chance ein vielfältiges, nachhaltiges Vermittlungsprogramm anzubieten und nahm den Jugendlichen die Scheu selber in die Rolle der Vermittlerin/des Vermittlers zu schlüpfen.

Durch die Zusammenarbeit mit dem Volkskundemuseum wurde ein kultureller/kulturwissenschaftlicher Austausch als Bereicherung erlebbar. Anlass zu diesem Projekt war die geplante Einreichung der Kellergassen in die Liste der UNESCO-Weltkulturerbestätten durch Agrar Plus.

Elisabeth Schellhorn